Reinigungsmethoden

Bewährt, schonenend und zeitgemäß

Für unsere Kunden strahlen wir stationär und mobil. Je nach Anforderung kommen verschiedene Strahlmittel zum Einsatz.

KORUND - / GLASPERLENSTRAHL

Herkömmliche Strahlmethoden wie z. B. das Dampf- oder Sandstrahlen zum Entfernen von Schmutz, Lacken, Fetten und ähnlichen Beschichtungen auf Oberflächen sind hinlänglich bekannt. Bereits zur Zeit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde die Sandstrahltechnik zur Bearbeitung von Oberflächen erfunden und zur Reinigung von Flächen, Fassaden und Häusern eingesetzt. Später wurde der einst genutzte Sand durch Korund oder Glasperlen ersetzt. Beide Materialien haben sich bis heute bewährt. Da Glasperlen im Gegensatz zu Sand oder Korund nicht rosten, sind sie das perfekte Material für tiefsitzende Reinigung von Fahrzeugkarosserien.

Grundprinzip

Bei beiden Verfahren werden Strahlmittel mittels von einem Kompressor erzeugten Luftstrahl auf die zu reinigende Oberfläche geschossen. Aus einem Vorratsbehälter wird das Strahlmittel (Korund bzw. Glasperlen) dem Luftstrahl zugefügt. Über eine Dosiereinrichtung fallen die Strahlmittel in den Ausgangskrümmer. Der in der Strahlpistole erzeugte Unterdruck saugt die Pellets sanft an und beschleunigt sie auf 300 m/s. Mit dieser Geschwindigkeit treffen sie auf die zu reinigende Oberfläche.

Nachteile herkömmlicher Reinigungsmethoden

Herkömmliche Reinigungs- und Strahlmethoden wie z. B. das Dampf- oder Sandstrahlen zum Entfernen von Schmutz, Lacken, Fetten oder Verkrustungen auf Oberflächen sind hinlänglich bekannt. Ebenso ihre ernstzunehmenden Nachteile zumindest im industriellen Bereich. Nichtsdestotrotz haben sie natürlich auch in manch Anwendungsbereichen ihre Berechtigung, wie hier ausgeführt.

Bei Anwendungen in der Industrie allerdings führen die klassischen Reinigungsmethoden zu langen und teuren Stillstandzeiten im Produktionsbereich und sind mit sehr hohem Arbeitsaufwand (bspw. durch Ausbauen empfindlicher Teile) verbunden. Hinzu kommt ein nicht zu unterschätzender Entsorgungsaufwand und nicht zuletzt die von Mal zu Mal zunehmende Beschädigung der behandelten Maschinen.

  • Lösungsmittel müssen extra entsorgt und oft auch aufbereitet werden.
  • Reinigungszusätze wie halogenierte Kohlenwasserstoffe sind gesundheits- und umweltschädlich.
  • Zudem wird der Einsatz vom Gesetzgeber zunehmend untersagt.

  • Der hohe Druck schadet Oberflächen und Materialien.
  • Elektrische Systeme müssen wasserdicht geschützt werden.
  • Getrennte Entsorgung von Wasser und darin gelösten Rückständen zwingend erforderlich.
  • Lange Trocknungsphase der behandelten Flächen und Geräte.